Verlauf:
1. Tag: Abflug
Linienflug ab Frankfurt mit EMIRATES (o.ä.; Düsseld., Hamb. u. Münch. auf Anfrage)
über DUBAI nach Johannesburg (auf Anfrge und gegen Aufpreis können wir gerne auch
die Nonstop-Flüge der SOUTH AFRICAN AIRWAYS buchen, innerdeutsche LUFTHANSA-Anschlussflüge
nach/von Frankfurt sind dann im Preis inklusive).
2. Tag: Johannesburg
Ankunft morgens. Transfer zur ROAD LODGE (eine Nacht), der restliche Tag steht
zur freien Verfügung. Kulturell-Interessierten empfehlen wir einen fakultativen
Ausflug zum Lesedi-Village, eine Heimstätte, welche die Kultur, die Lebensweise,
Kunsthandwerkt etc., zeigt. Wer sich eher für die Geschichte Südafrikas interessiert,
sollte sich die anschauliche Darstellung im Apartheidmuseum anschauen., eventuell
an einem geführten Ausflug nach Soweto, die Township der Schwarzen, teilnehmen.
3. Tag: Khama Rhino Sanctuary MA
Am frühen Morgen Fahrt in nördliche Richtung nach Botswana bis zur Khama Rhino
Sanctuary (eine Zeltübern.) bei Serowe (ca. 550 km auf guter Teerstraße), ein
kleines bewachtes Spezialreservat, um die letzten Nashörner Botswanas vor Wilderern
zu schützen. Am Nachmittag eine Pirschfahrt.
4. Tag: Maun FM
Fahrt durch den zentralen Teil der Kalahari nach Maun am Thamalakane-Fluss (ca.
600 km). Am Nachmittag können wir uns am Pool entspannen und uns auf den Ausflug
in das Okavango Delta im Nordwesten Botswanas vorbereiten.
5. Tag: Okavango-Delta FMA
Fahrt bis zur Ablegestelle. Einheimische Führer staken uns in traditionellen
Mokoros (Einbaum-Flachboote) tief in das Herz des Deltas, das größte Binnendelta
der Erde - mittendrin, irgendwo auf einer kleinen Insel zwei Zeltübernachtungen.
6. Tag: Okavango-Delta FMA
Von den Mokoros aus erkunden wir die fantastische Tierwelt, in den Lagunen und
Seen leben Krokodile, Flusspferde, an den schilfumsäumten Wasserkanälen treffen
wir eine herrliche Vogelwelt an, dem Blick unseres einheimischen 'Poler' (der
das Boot stakt) entgeht einfach nichts. Zwischendurch immer wieder mal eine Pirsch
zu Fuß auf den Inseln, vielleicht sichten wir die seltene und scheue Sitatunga-Antilope.
7. Tag: Okavango-Delta FM
Im Laufe des Tages geht es wieder zurück nach Maun (eine Zeltübernachtung). Wer
möchte, kann sich das Delta-Labyrinth bei einem fakultativen Ausflug (ca. € 80,-
pro Person) im Kleinflugzeug von oben anschauen; mit etwas Glück sichten wir große
Elefanten- und Flusspferdherden in den mit Booten unzugänglichen Teilen des Deltas.
8. Tag: Moremi-Wildreservat FMA
Fahrt (ca. 120 km) mit offenen Allradfahrzeugen in das Moremi-Wildreservat (zwei
Zeltübernachtungen); wegen seiner so unterschiedlichen Vegetationszonen und seiner
Tierdichte sehr attraktiv, hier leben Afrikas 'große' Tiere, Elefanten, Leoparden,
Büffel. Hier gibt es auch wieder größere Rudel der fast ausgestorbenen Wildhunde;
mit etwas Glück können wir diese genialen Jäger während einer Beutejagd beobachten.
Am Nachmittag eine ausgedehnte Pirschfahrt.
9. Tag: Moremi-Wildreservat FMA
Mehrstündige Pirschfahrten am Vor- und Nachmittag in einer der faszinierendsten
Wildnis-Großlandschaften unserer Erde. Wir erleben eine symbiotische Welt aus
Wasser und Land, folgen den Sand- und Lehmpisten, sehen die archetypische Delta-Landschaft,
je nach Jahreszeit den aquatischen Charakter stärker herauskehrend, üppig, grün-wuchernd
oder bräunlich-gelb ausgedörrt.
10. Tag: Savuti FMA
Pirsch-Weiterfahrt in nördliche Richtung durch die Mababe-Senke nach Savuti (ca.
150 km). Zwei Zeltübernachtungen, nahe unseres Lagers ein von vielen hier lebenden
Elefanten favorisiertes Wasserloch.
11. Tag: Savuti FMA
Mehrstündige Pirschfahrten. Im offenen Grasland leben große Zebra- und Gnuherden,
immer verfolgt von Löwenrudeln, für welche die Savuti-Region bekannt ist. Unglaublich
aber war: hier soll es vorkommen, dass Löwenrudel sogar auf "Elefantenjagd" gehen,
die grauen Riesen schon als Beute herhalten mussten.
12. Tag: Chobe-Nationalpark FMA
Fahrt in den Chobe-Nationalpark (ca. 150 km), unterwegs immer wieder Wildbeobachtungen.
Der Grenzfluss und das Gebiet um Serondella besitzen die größten Elefanten-Populationen
unserer Erde, die leider auch große irreparable Schäden in der Natur hinterlassen.
So wird schon seit Jahren diskutiert, ob eventuell der Abschuss von ganzen Elefantenherden
oder kostspielige Umsiedlungen dieser das Problem lösen können. Eine Zeltübernachtung
im Park.
13. Tag: Chobe-Nationalpark FM
Safaris im nördlichen Bereich des Chobe-Nationalparks, wo möglich, den Flusslauf
entlang. Am Nachmittag eine ca. dreistündige Boots-Pirschfahrt auf dem Chobe-Fluss.
Hier leben große Flusspferdherden, am Ufer sonnen sich die Krokodile. Am beeindruckendsten
sind sicherlich die riesigen Elefantenherden, die oft am späten Nachmittag dichtgedrängt
am Ufer ihren Durst löschen, zum Baden und Spielen tief ins Wasser gehen. Unsere
Zeltübernachtung heute Abend in dem Grenzort Kasane.
14. Tag: Livingstone F
Transfer über die Grenze nach Zambia (ca. 100 km). In Livingstone - am Ufer des
mächtigen Zambezi - zwei Zeltübernachtungen. Der restliche Tag steht zur freien
Verfügung. Auf jeden Fall sollte jeder fakultativ einen Rundgang - je nach Saison
wird man klatschnass - durch die tropische Vegetation direkt am Rande der Wasserfälle
machen. Sehr empfehlenswert und beeindruckend ist auch der fakultative ca. 15-minütige
Helikopterrundflug (ca. USD 100.- pro Person) über die Wasserfälle und Livingstone
Island mitten im Zambezi.
15. Tag: Livingstone F
Tag zur freien Verfügung. Sehr empfehlenswert der Gang über die alte Stahlbrücke
bis nach Zimbabwe, um sich die Wasserfälle 'von der anderen Seite' anzuschauen
(empfehlenswert ab ca. September, da an der zimbabwischen Seite dann noch mehr
Wasser hinabstürzt).
16. Tag: Rückflug F
Transfer zum Flughafen, Flug voraussichtlich mit ZAMBIAN AIRLINES ab Livingstone
oder BRITISH AIRWAYS ab Victoria Falls nach Johannesburg. Abends Linienflug mit
EMIRATES über DUBAI nach Frankfurt.
17. Tag: Ankunft
Ankunft mittags in Frankfurt.
Änderungen bei der Komfort Variante:
Tag 10: Eine letzten Pirschfahrt am frühen Morgen. Nach dem späten Frühstück Fahrt zurück
nach Maun, einen Teil der Strecke noch mit Wildbeobachtungen (eine Übernachtung).
Tag 11: Morgens Fahrt in Richtung Nata, eine Übernachtung. Am späten Nachmittag Einfahrt
in das Nata-Schutzgebiet zu den Salzpfannen von Makgadikgadi, wo wir bei einem
sundowner den Sonnenuntergang beobachten.
Tag 12: Fahrt in die Grenzstadt Kasane, die direkt an den Chobe Nationalpark grenzt.
Unsere Lodge liegt direkt am Flussufer des Chobe.
Geänderte Mahlzeiten:
Tag 4: Inklusive Abendessen
Tag 10+11+12: inkl. Frühstück/Mittagessen - kein Abendessen (vor Ort in der Lodge
zahlbar)
Charakteristik / Komfort
Diese Expedition hat - obwohl "Ursprüngliches Botswana" - einen bemerkenswert
guten Standard, die expeditionsartige Vollverpflegung ist abwechslungsreich. Bewußt
eine kleine Gruppe, nach Stops sind wir schnell wieder mobil und der Expeditonsleiter
hat etwas mehr Zeit für jeden Gast. Unser Expeditionsleiter informiert über Tiere
und Pflanzen und ist zugleich der denkbar beste Reisekamerad, dem wir auch beim
Zeltauf- und- abbau, im Lager und am Feuer helfen. Wir sind unterwegs auf Pisten,
fahren durch tiefen Sand, wenn es geregnet hat durch Schlamm, ohne den Weg immer
erkennen zu können.
Etwas Komfort-Verzicht (nur Zeltübernachtungen), gemeinschaftliche sanitäre Anlagen
- nicht im Delta, hier sind wir selbstversorgend, auch bei der Komfort-Variante.
Gepäck bitte nur ein Seesack/Reisetasche. Bequeme, sportliche Kleidung. Die gesamte
Campingausrüstung wird gestellt, bitte Kissen und eigenen Schlafsack mitbringen.
Wir sind in Afrika unterwegs, vielleicht klappt nicht immer alles nach Plan; wir
gehen die Dinge entspannt an, reagieren entsprechend flexibel. Programmänderungen
aufgrund Pistenzustand vorbehalten.
Wer keinen Gefallen an dieser Campingtour findet, für den haben wir eine komfortable
Alternative: die fast gleiche Tour kann mit festen Unterkünften, also permanent
errichtete große Zelte in Camps/Lodges mit privater Dusche/WC gebucht werden,
Änderungen am Ende der Tourbeschreibung. Preise und Termine (= K) lt. Ausschreibung
bzw. lt. Internet.
Eine sehr beliebte Reise, unser Botswana-"Klassiker; wir empfehlen unbedingt
eine sehr frühzeitige Buchung, wir haben nur für max. 12 Personen Platz. - Im
IKARUS-Programm - mit Änderungen - seit 1977.